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03.05.2011 10:47 Alter: 1 year
Kategorie: ArtKon.com News
Von: Arthur Končar

Not macht erfinderisch: ArtKon.com ist operativ tätig!

Der Weg ist beschritten, ich bin in der Selbständigkeit angekommen.



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Es ist Wirklichkeit geworden: ich bin mit meiner eigenen Firma in die IT-Branche eingestiegen. Als Mitglied der Fachgruppe der IT-Dienstleister werde ich zukünftig mein eigenes Glück versuchen.

Das Geschäftsmodell ist einfach: Netzwerke. Diesen doch etwas sehr global gefassten Oberbegriff teile ich in die Bereiche Firmennetze und Internet Services. Wer mehr darüber wissen möchte, wird auf diesen Seite auch mehr erfahren. Und im Späherbst wird es vielleicht eine kleine Überraschung geben!

Im Moment bin ich zeitmäßig gut ausgelastet: neues Büro, Kundenaquise, Werbemaßnahmen vorbereiten etc. kostet viel Zeit und Energie. Aber ich wollte es ja so. Na ja, ganz ist es nicht: eigentlich wollte ich schon seit Jahren eine eigen Firma ins Leben rufen, habe mich aber nie wirklich getraut. Jetzt hat sich die Gelegenheit fast schon aufgedrängt, daher habe ich sie beim Schopf gepackt und meine Pläne in die Realität umgesetzt.

Ich bin, was mein Arbeitsleben betrifft, immer ein offener und interessierter Mensch gewesen. Neugier und Spieltrieb, im Grunde genommen zwei ausgesprochen kindliche Eigenschaften. sind mir über die Jahre treue Begleiter gewesen. Ich halte diese Eigenschaften für EDVer für existentiell, da sie jeder Innovation voranschreiten. Und für mich ist das alles sehr neu. Ich meine: bislang waren mir Gänge zur Wirtschaftskammer, zum Finanzamt, zum Steuerberater und zur Sozialversicherung weitestgehend fremd; immerhin verstehe ich mich als Techniker und nicht als Bürokrat, und die Bürokratie war ja auch immer einer der Hauptaspekte, die mich von einer Firmengründung abgehalten haben. Aber wo kein Schatten, da kein Licht, und so muss ich halt die bürokratischen Hürden, die mit der Selbständigkeit verbunden sind, zwangsläufig in Kauf nehmen.

Bislang hat sich das aber ohnehin alles in Grenzen gehalten. Und wenn man einen Fuß vor den anderen setzt, kommt man auch ganz gut weiter. Es haben Tausende vor mir geschafft; dumm bin ich nicht, also werde ich das auch schaffen.

Selbständig zu sein hat - unbestritten - seine Vorteile. Ich muss aber zugeben, dass ob der ungewissen Zukunft natürlich auch Ängste da sind. Und welcher Firmenchef kennt diese Ängste nicht? Man sagt immer: wer einmal in der Selbständigkeit war, will nie wieder angestellt sein. Das sehe ich anders: für mich hängt das von der Aufgabenstellung ab. Und ich würde auch wieder ins Angestelltenleben zurückkehren, wenn mich der Job reizt. Warum nicht?

Was ich unter allen Umständen vermeiden muss ist Alltagsroutine. Die Vorstellung, jeden Tag die selben Schritte tun zu müssen wirjkt auf mich extrem demotivierend. Wenn mir von einer Firma mit untadeligem Ruf in einer moralisch vertretbaren Branche eine Stelle angeboten wird, die thematisch interessant ist, (so gut wie) keine Routinetätigkeiten umfasst und vergleichbar entlohnt ist, bin ich sofort bereit, umzusatteln.

Im Moment jedenfalls bin ich hoch motiviert und will vor allem mir selbst bestätigen, dass meine Selbsteinschätzung richtig ist und ich in meiner Branche mit meinem Können und meiner Lernfähigkeit bestehen kann. Und wie es vorangeht, werde ich hier immer wieder einmal festhalten. In diesem Sinne:

Stay tuned!